
Paul Rotterdam, "Orpheus", 1985, Enkaustik auf Leinen
01. Juni 2007 bis 23. September 2007
Bereich:Kunst
Das Werk von Paul Rotterdam, der 1939 in Wr. Neustadt geboren wurde und seit 1969 in den USA lebt und arbeitet, ist zutiefst von der Erfahrung mit der Abstraktion geprägt. Immer wieder bestimmen Assemblagen seine meist enkaustische Malerei, die einen explizit meditativen Charakter aufweist. Als Fazit seiner Auseinandersetzunge mit dem "Erhabenen" erfolgt Ende der achtziger Jahre die Wiederentdeckung der Natur als Möglichkeit zu einer neuen Gegenständlichkeit in der Malerei. Die Frage: "…in welche Richtung das Abstrakte wohl gehen kann, um die treibende Neugier an der Kunst nicht zu verlieren" (Rotterdam), ist seit den 90er Jahren als künstlerische Haltung bestimmend.
Ausstellungseröffnung: 31. Mai 2007, 18.00 Uhr
Eine Kooperation mit dem Leopold Museum. Die Eröffnung der Schau "Paul Rotterdam. Die Kunst der Linie - das zeichnerische Werk" findet am 14. Juni 2007 um 19.00 Uhr im Leopold Museum in Wien statt. Mehr Informationen
Im Prestel Verlag München ist 2005 die Werkmonographie Paul Rotterdam: Malerei Skulptur Projekte 1953 - 2004 erschienen, hg. von Carl Aigner mit Essays von Dore Ashton, Konrad Paul Liessmann, Joachim Rössl, Manfred Wagner u.a.