
Blick in die Ausstellung, Foto: Gerald Lechner
17. November 2007 bis 13. April 2008
Bereich:Kunst
Kunst ermöglicht Neuwirth, formale und thematische Aspekte zu verknüpfen, und so aus Vorhandenem, Vorgefundenem differenzierende Aussageweisen zu erzielen. Die Ausstellung zeigt rund 60 Arbeiten aus der Sammlung des NÖ Landesmuseums von den frühen 1930er bis zu seinem aktuellen Schaffen.
Der in Gablitz geborene Maler und Kunstkritiker Arnulf Neuwirth bereiste die halbe Welt - Europa, Nordafrika sowie Nord- und Südamerika. Die Erfahrung des Fremden prägte in vielerlei Hinsicht sein künstlerisches Schaffen.
1930 bis 1937 studierte er bei Karl Sterrer an der Akademie der bildenden Künste in Wien, kam 1937 mit dem Paris-Preis ins damalige Mekka der Kunst, wo er bis 1939 blieb. Die Kriegsjahre 1939 bis 1942 verbrachte er auf Gran Canaria. 1950 bis 1972 war er Präsident der Künstlergruppe "Der Kreis" und von 1953 bis 1972 an der Modeschule der Stadt Wien Hetzendorf tätig. In den späten 1950er Jahren kehrte er nach Niederösterreich zurück, nach Radschin und später nach Eggenburg, den Orten seiner Kindheit. In seiner frühen Schaffensphase waren Zeichnung und Aquarell prägend, nach 1954 konzentrierte er sich auf die Collage.
Er ist ein Meister der Details, die zu intensiver Betrachtung herausfordern. Seine Bilder erzählen von „Geschichten und Träumen, Möglichem und Unmöglichem“. Arnulf Neuwirth erhielt zahlreiche Auszeichnungen - anlässlich seines 90. Ge-burtstags wurde ihm im September 2002 von Landeshauptmann Pröll das "Große Goldene Ehrenzeichen des Bundeslandes NÖ" verliehen.
Kurator: Wolfgang Krug
Eröffnung: Freitag, 16. November 2007, 17.30 Uhr
Publikation zur Ausstellung
Wolfgang Krug (Hg.): Arnulf Neuwirth - Und grün des Lebens goldener Baum, Verlag publication PN 1 Bibliothek der Provinz, 2007, 220 S., zahlreiche Abbildungen; ISBN 978-3-85252-858-8
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