
Isolde Joham vor einem ihrer Werke (Tiger)
23. Jänner 2004 bis 02. Mai 2004
Ich bemühe mich darum, die Natur nicht aus den Augen zu verlieren. (Isolde Joham)
Pop Art, Fotorealismus und erzählerische Momente im Hinblick auf die Themenfelder Natur, Gesellschaft und Bilderwelt spielen im Werk der 72-jährigen Künstlerin die entscheidende Rolle. Gewaltig, schnell, explosiv und vital werden ihre Bilder beschrieben. Im Sonderaustellungsraum 2 präsentiert das NÖ Landesmuseum mehr als 30 ausgewählte großformatige Gemälde, die den speziellen Stellenwert der niederösterreichischen Künstlerin deutlich machen.
Das einzig gültige in der Kunst ist für Isolde Joham das, was man nicht erklären kann, denn Erklärungen oder Definitionen setzen Erklärungen oder Definitionen an die Stelle der eigentlichen Sache. Anstatt zu erklären, sollte dem Geheimnis und dem Mysterium Raum gelassen werden, um ihre Macht zu erhalten.
Die 1932 in Mürzzuschlag geborene Malerin, Grafikerin, Glas- und Mosaikkünstlerin studierte von 1949-1954 Malerei an der Akademie der bildenden Künste bei Eduard Bäumer und leitete von 1963-1985 die Klasse für Glasgestaltung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, 1954 wurde sie mit dem Roller-Preis ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in Hainfeld und in Wien.
Kurator: Carl Aigner