
Blick in die Ausstellung, Foto: Lackinger
15. November 2003 bis 27. Februar 2005
Bereich:Kunst
Wenige österreichische Landschaften waren so häufig Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzung wie das Donautal zwischen Melk und Krems. Das NÖ Landesmuseum zeigt einen rund 100 Werke umfassenden repräsentativen Querschnitt von Wachau-Bildern aus eigenen Sammlungsbeständen. Neben Künstlern des Biedermeier wie Jakob und Rudolf Alt, Johann Josef Schindler u. a., die wesentlich für die topografische Erfassung der Wachau stehen, waren es in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Bernatzik, Lichtenfels, Russ und Emil Jakob Schindler, die "Malerwinkel" und unvergleichliche Lichtstimmungen der Wachau entdeckten. Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung der Wachau-Malerei für die touristische Entdeckung der Wachau.
Die Ausstellung fügt sich zwischen Barock und Zwischenkriegszeit in die ständige Präsentation der Sammlungsbestände ein und bildet einen Schwerpunkt im 19. Jahrhundert, wo der gesamte Bereich durch Wachau-Gemälde ersetzt wird. Ergänzt wird die Schau durch Papierarbeiten im Sonderausstellungsraum.
Die Gliederung der Ausstellung erfolgt chronologisch, woraus sich folgende Themenschwerpunkte ergeben: Entdeckung der Landschaft durch Topografen, Entdeckung des Lichts nach 1850, Stimmungsmalerei sowie Farbe (Jugendstil, Expressionismus).
KünstlerInnen: Joh. Jos. Schindler, Ender, Till, E. J. Schindler, Simony, Suppantschitsch, Kienzel, Kaufmann, Zetsche, Egner, Stoitzner, Strecker, Rud. Alt, Russ, Jungnickel, Geller, Laske, Gause u.v.a.
Kurator: Wolfgang Krug
Publikation zur Ausstellung:
"Wachau – Aus dem Land der Romantik", Verlag Christian Brandstätter. Mit Beiträgen von Wolfgang Krug, Eduard Zetsche und Hermine Cloeter u.a., 320 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen, dt.; ISBN 3-85498-316-6
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