



Das Landesmuseum zeigt einen repräsentativen Querschnitt der bildenden Kunst aus dem historischen Niederösterreich von Romanik, Gotik, Barock bis zur Malerei des 19. Jahrhunderts. Die Sammlung der Moderne und der zeitgenössischen Kunst gibt einen Überblick über österreichweite Tendenzen.
Kindergarten (KG), Vorschule (VS) und 1. - 13. Schulstufe
1. – 8. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
„Alles Theater“, so lautet das Motto beim Rundgang mit den SchülerInnen in der Kunstsammlung des Landesmuseums. Egal in welche Zeit und in welche Epoche wir bei dieser Zeitreise gelangen, stellt sich die Frage: Wie spricht das Bild zu mir, zu dir, zu uns? Ist es laut oder leise? Und vor allem was sprechen, sagen, rufen, denken die Figuren im Bild? Solche Fragen sollen helfen, die Szene im Bild zum Leben zu erwecken. Im Besonderen geht es darum, die schauspielerische Eigenaktivität der SchülerInnen anzukurbeln. Das Darstellen und Erforschen von Emotionen mit ihrer Mimik, ihren Gebärden und Gesten steht im Mittelpunkt des Vermittlungsprogramms. Darüber hinaus ermöglicht das Programm durch theaterpädagogische Gruppenübungen eine Intensivierung im Erlernen der sozialen Kompetenzen der Schüler und SchülerInnen.
5. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Wir lernen die Kunstepochen und ihre Charakteristika kennen. Große Beachtung findet der Mensch im Kontext der Zeit. Welche Bedeutung steckt hinter der Darstellung des anmutigen Gesichts einer Madonna, weshalb wirken diese Figuren so echt? Wir erkunden die Hintergründe menschlicher Abbilder und die Intentionen der KünstlerInnen. Wie sieht nun die Darstellung des Menschen in der Kunst heute aus? Mit unterschiedlichen künstlerischen Techniken (Zeichnung, Collage, Mischtechnik) erschaffen die SchülerInnen nach ihren Vorstellungen ein Menschenbild der heutigen Zeit.
Kindergarten, Vorschule und 1. - 2. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Wie entsteht ein Kunstwerk? Welche Materialien werden von KünstlerInnen zur Verwirklichung ihrer Ideen verwendet? Was ist der Unterschied zwischen warmen und kalten Farben? Auf einer sinnlichen Entdeckungsreise gelangen wir zum Ursprung der Kunstwerke. Im Projekt versuchen wir uns als KünstlerInnen und können unsere Werke in selbst gebastelten Rahmen bewundern.
3. - 7. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Kremser Schmidt, Friedrich Gauermann, Egon Schiele: Nur ein paar Namen bekannter niederösterreichischer Künstler. Bei diesem Vermittlungsprogramm begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die heimische Kunstlandschaft. Was wurde zu bestimmten Epochen besonders gern dargestellt und vor allem warum? Was verraten uns die Kunstwerke über das Leben zu diesen Zeiten?
Im Projektteil (180 Minuten) gilt es, die eigene Kreativität zu entdecken und zu fördern.
5. – 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Christliche Motive haben über Jahrhunderte die Kunst geprägt. Von romanischen Heiligenstatuen bis hin zu opulenten barocken Werken spannt sich der Darstellungsbogen religiöser Motive in der Dauerpräsentation Kunst. Wozu wurden in der Gotik Flügelaltäre mit biblischen Ereignissen angefertigt? Welche Botschaft sollte transportiert werden und welchen Stellenwert hatte Religion in den jeweiligen Epochen? All diese Fragen versuchen wir anhand der Analyse von Kunstwerken mit religiösem Bezug zu klären.
3. - 13. Schulstufe I Dauer: 90 oder 180 Minuten
Unter dem Motto „Begreifen durch Angreifen“ führt diese Entdeckungsreise zum Ursprung der Kunstwerke. Mittels sinnlicher Materialien lernen wir verschiedene Kunsttechniken und Malweisen kennen. Warum ist die Farbe manchmal so dick wie Pudding? Aus welchen kostbaren oder sogar giftigen Materialien konnte man Farbe gewinnen? Die SchülerInnen stellen selbst Farben aus Pigmenten her, die mit dem Bindemittel Ei angerührt und in weiterer Folge künstlerisch-experimentell verarbeitet werden.
1. – 13. Schulstufe I Dauer: 30 bis 45 Minuten
Die 1.200-fache Vergrößerung unseres Mikrolabors erlaubt es, wichtige Maltechniken verschiedener Kunstepochen „unter die Lupe zu nehmen“. Erklärt werden Techniken, die zum größten Teil auch bei im Museum vertretenen Kunstwerken verwendet wurden. Welche Materialien kamen im Laufe der Jahrhunderte zur Anwendung und warum wählten KünstlerInnen gerade diese Methode für bestimmte Kunstwerke? Wir untersuchen gemeinsam das verwendete Material und ein in diesem Stil angefertigtes Kunstwerk. Dadurch soll vermittelt werden, wie die jeweilige Technik in ihrer Vollendung aussehen kann und was ein Werk zu einem Meisterwerk macht.
Wir bitten, Ihre Führung spätestens eine Woche vor dem geplanten Termin bei uns anzumelden!
Besucherservice:
Martina Deinbacher E-Mail
T:
+43-2742 90 80 90-999
F: +43-2742 90 80 99