Ferdinand Stransky  © Landesmuseum Niederösterreich, Foto: Helmut Lackinger
Ferdinand Stransky © Landesmuseum Niederösterreich, Foto: Helmut Lackinger

Ferdinand Stransky

Dauer 13. November 2004 bis
27. Februar 2005

Eröffnung Fre, 12. November 2004

Der gebürtige St. Pöltner Ferdinand Stransky schrieb in seiner autobiografischen Skizze über sein Werk und sich selbst: "Man nimmt mich eben so, wie ich mich fühle: ein Fortsetzer der österreichischen Maltradition eines Gerstl, Kolig, Boeckl; mehr bin ich nicht – ein Schelm, der mehr gibt, als er hat." Anlässlich seines hundertsten Geburtstags widmet ihm das NÖ Landesmuseum eine aus rund 40 Werken bestehende Retrospektive aus eigenen Sammlungsbeständen.

Nach einer "herrlichen Kinderzeit"  kam Ferdinand Stransky als 15jähriger in die Lehre zu Serafin Maurer; dem Leiter der Restaurierwerkstätten an der Wiener Akademie der bildenden Künste, um nach vierjähriger Lehrzeit bis 1979 als selbstständiger Restaurator zu arbeiten. Neben seinem Brotberuf zeichnete und malte er bis in die Nacht –  das anfängliche Hobby gewann immer mehr an Bedeutung, wurde konsequente Auseinandersetzung, vor allem mit formalen Problemen.
Seinen ersten Erfolg als Künstler feierte er 1937 anläßlich einer Ausstellung im Hagenbund, zu der ihn die Künstlerkollegen Georg Ehrlich und Georg Merkel eingeladen hatten. Nach dem Krieg trat er der Secession bei, dann der Künstlergruppe "Der Kreis", um 1969 wieder zur Secession zurück zu kehren. Seine Erfolge brachten ihm Teilnahmen an den Biennalen Sao Paulo (1957 und 1965) und Tokio (1963) und in der Folge Ankäufe für öffentliche und private Sammlungen.
Ausgangspunkt und künstlerisches Anliegen seiner Malerei war die "Umwandlung der Materie Farbe in gebaute Form". Ferdinand Stransky: "Ich bin nach wie vor ein peintre-amateur, kann nur etwas vollbringen, wenn ich ein formales Erlebnis habe, sei es von der Natur, die immer mein größter Anreger sein wird, beim Hören von Musik oder dem Lesen eines Buches."

1957 wurde ihm der Professorentitel verliehen, 1960 der Theodor-Körner-Preis, 1962 der Kulturpreis der Stadt Wien (Malerei), im gleichen Jahr zeigte die Österreichische Galerie Belvedere eine erste umfangreiche Retrospektive, 1965 würdigte ihn das Land Niederösterreich mit dem Kunstpreis des Landes, den Würdigungspreis zum Österreichsichen Staatspreis erhielt er 1974 und zum 60. Geburtstag zeigte die Wiener Secession eine Werkübersicht.
Er starb am 30. Dezember 1981 im Tullner Krankenhaus an den Folgen einer Gehirnblutung. Bestattet ist er in einem Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof.

Kurator: Wolfgang Krug

Vermittlungsangebote

Besondere Vermittlungsangebote bieten unterschiedliche Zugänge zu den vielfältigen Attraktionen im Museum:

Sonntag im Museum

Alles für die Familie! Jeden 1. Sonntag im Monat von 13:00 bis 17:00 zu unterschiedlichen Themen.

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Museumstour

jeden Sonntag und Feiertag, Beginn jeweils um 13:30 Uhr

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MikroLabor

Das MikroLabor im hauseigenen Kino zeigt Livebilder aus dem Mikroskop auf der riesigen Kinoleinwand. Jeden 1. Sonntag im Monat, Beginn jeweils 15:00 Uhr,
Eintritt im Zuge des Museumsbesuches frei!

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Kindergeburtstag

„Rauschende Feste für kleine Gäste“
Geeignet für Kinder von 4 bis 13 Jahren.

 

Film des Monats Übersicht Kino Symbol

jeden Di - Sa jeweils 9:00 - 17:00 Uhr
im Museumskino, Eintritt im Zuge des Museumsbesuches frei

 

Objekt des Monats
Wissenswertes, Aktuelles, Kurioses
Monatlich wechselnde Highlights

Unsere Eintrittspreise
Erwachsene:
EUR 8,-
Ermäßigt:
EUR 7,-
Kinder und Jugendliche:
(von 7 bis 18 Jahre)

EUR 4,-
Kinder bis 6 Jahre frei
Familie:
EUR 16,-
Schüler im Klassenverband:
EUR 3,50
KidsCard:
EUR 5,-
Führungsbeitrag:
EUR 3,-
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Schmetterlinge

Broschüre € 3,50 (davon spenden wir € 2,- an DEBRA Austria - Schmetterlingskinder)

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